Donnerstag, 20. August 2015

Moin Moin!

Statt des sonstigen Wochenberichtes gibt es heute Teil 1 des Urlaubsberichtes. An der Überschrift lässt sich unschwer erkennen, wo ich bin: an der Nordsee. Genauer gesagt: in Büsum. Ich habe endlich Urlaub und bin gespannt, wie ich ohne Waage und mit Urlaubsessen klarkomme.


Samstag Abend bin ich angekommen. Der Plan lautete "Bloß kein Stress". Also zockelte ich mit gemächlichen 100 - 120 über die Autobahn, ließ mich gerne überholen und es war wirklich entspannt. Bis hinter Bremen. 30 Minuten Starkregen. Die Scheibenwischer kamen nicht mit und wegen der sowieso unerträglichen Schwüle, wegen der ich dankbar war für die Klimaanlage im Auto, prallte der Regen auf kühle Scheiben, die sofort beschlugen. Hossa, da kam ich ins Rotieren. Ich sah nicht nur wegen des Regens fast nichts, ich sah auch wegen der beschlagenen Scheiben kaum etwas. So oder so, ich befand mich im Blindfliug. Zum Glück ist nichts passiert, andere Fahrer fuhren auch nur noch 40 und nach zwei langen Minuten war zumindest die Windschutzscheibe wieder entschlagen. Aber da war ich dann erledigt.
Zum Motto passend hatte ich beschlossen, nicht durch den Elbtunnel zu fahren und schon gar nicht über die Hochbrücke, die es in Hamburg auch geben soll, sondern mit der Fähre über die Elbe zu schippern. Ich mag Fähren und finde sie herrlich entschleunigt. Aber dafür musste ich runter von der Autobahn und über die Dörfer. Auch das mag ich grundsätzlich sehr, so sieht man was von der Landschaft (und ich liebe die norddeutsche Landschaft) und ich hatte schließlich Zeit.
Ja, toll. Mein Navi sagte mir, welche Abfahrt ich nehmen sollte und dass ich am Ende der Straße... Äh, ja. Was DIE STIMME mir sonst noch über rechts oder links sagen wollte, wird für immer ihr Geheimnis bleiben, das Teil gab nämlich seinen Geist auf, der Akku war leer.
Da stand ich nun. Natürlich hatte ich mir die Strecke per Google angesehen, aber irgendwie fehlten die Schilder mit den Orten, die ich mir gemerkt hatte... nach vielen Umwegen erklärten mir nette Menschen die grobe Richtung zur Elbfähre und ich kam auch an.
... um im Radio den freundlichen Hinweis zu hören, dass an der Elbfähre 90 Minuten Wartezeit lauerten.
Und danach wartete ja auf mich noch mindestens eine weitere Stunde Weg bis Büsum. Eher mehr, da ja das Navi nicht mehr mitspielte und ich das Smartphone mit Google Maps erst in Büsum selbst nutzen konnte, weil fahren und Karte lesen konnte ich schon damals nicht, als es noch Straßenkarten gab.
Irgendwann kam ich dann doch noch an. Es hatte nur gute 8 Stunden gedauert statt der geplanten 5. Von "Bloß kein Stress" konnte keine Rede sein, ich war fix und foxi.
Auspacken, nochmal losfahren, um irgendwas fürs Frühstück und Getränke zu kaufen und das wars für den Samstag.
Ich wollte noch was zu Ernährung, Mahlzeiten und Gewicht schreiben, aber das mach ich dann morgen. Jetzt wird gefrühstückt


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