Donnerstag, 1. Oktober 2015

Mehle - Kokosmehl

Kokosmehl schmeckt leicht süßlich und eben nach Kokos, wobei die Intensität je nach Hersteller variieren kann. Ebenso sind die Inhaltsstoffe je nach Hersteller unterschiedlich.
Im Durchschnitt hat entöltes gutes Kokosmehl pro 100 g ca. 320 kcal, 10 - 20 % Kohlenhydrate, 8- 15 % Fett und 20 % Eiweiß.

Kokosmehl wird aus frischen Kokosnüssen hergestellt, die getrocknet, gemahlen und entölt werden. Durch das Entölen ist Kokosmehl viel kalorien- und fettärmer als Kokosraspeln. 
Es ist glutenfrei und kohlenhydrat- sowie cholesterinarm und enthält geradezu unglaublich viele Ballaststoffe: 40 - 50 g. 
Nur  mal so zum Vergleich: die gesunde Haferkleie hat etwa 13 - 17 g an Ballaststoffen.
Kokosmehl dient damit einer geregelten Verdauung, soll den Stoffwechsel anregen, Blutfette positiv beeinflussen und den Blutzuckerspiegel regulieren. Der Eiweißanteil ist auch nicht zu verachten und die Kokosnuss enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren.

Ist das nicht toll? Ihr seht, die haarige Nuss ist die reinste Wunderwaffe.
Seitdem ich weiß, was für ein Wundermehl da in meinem Kühlschrank wohnt, rühre ich oft einen Löffel Kokosmehl in meinen Morgenjoghurt mit Beeren und LC-"Corn"flakes, das passt geschmacklich gut.

Jetzt mal zu den Gebrauchseigenschaften:
Kokosmehl saugt viel Flüssigkeit auf.  Damit eignet es sich gut zur Bindung von Suppen und Saucen. Aber durch genau diese Eigenschaft ist es auch ein bisschen problematisch, was sein Backverhalten angeht. Kuchen kann dann ganz schnell staubtrocken werden. Dem kann man zwar mit mehr Eiern oder Milch begegnen, aber das Ergebnis hat dann auch deutlich mehr Kalorien.
Wenn ich mit Kokosmehl backe, dann  lieber gemeinsam mit Mandelmehl und auf jeden Fall Backpulver und in die süße Richtung. Für derbe oder herzhafte Bäckerei habe ich es noch nicht verwendet und plane das auch nicht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen