Montag, 19. Oktober 2015

Mehle - Leinsamenmehl

Leinsamenmehl ist für uns Low-Carbler ausgezeichnet geeignet. Es enthält  pro 100 g je nach Hersteller ca. 250 - 350 Kcal, 25 - 35 g Eiweiß, 0,1  - 6 g Kohlenhydrate, 11 - 18 g Fett und 35 - 40 g Ballaststoffe.


Aus dem Leinsamen wird das Leinöl gepresst. Der Rest nennt sich Leinsamenkuchen und wird zu Mehl gemahlen.
Leinsamenmehl enthält viel Ballaststoffe und Eiweiß, aber auch Vitamine und Mineralien, insbesondere viel Magnesium und auch Omega-3-Fettsäuren und es ist glutenfrei. Auch dank der Ballaststoffe wirkt es blutzuckerregulierend und verdauungsfördernd. Leinsamen wird ja auch bei Verdauungsproblemen empfohlen, da die Schleimstoffe eine positive Wirkung auf den Darm haben.
Leinsamen enthält viele Lignane. Diese sollen sowohl positiv auf die Reifung der Eizellen wirken als auch Wechseljahresbeschwerden lindern können. Außerdem sagt man ihnen eine gewisse Schutzfunktion vor bestimmten Tumoren nach.

Kommen wir zu den Backeigenschaften:
Wie üblich kann man auch Leinsamenmehl nicht 1:1 gegen Weizenmehl austauschen, aber das kann man mit keinem einzigen unserer Low-Carb-Mehle. Nur Weizen schmeckt, reagiert und wirkt wie Weizen - das aber nicht nur im positiven, sondern auch im negativen Sinn.
Veganer sollen Leinsamenmehl als Ersatz für Eier benutzen können, da soll 1 EL Leinsamenmehl plus 3 EL Flüssigkeit ein Ei ersetzen. Ich habs nicht ausprobiert, da ich nicht vegan lebe.
Ich benutze es sehr gerne für herzhafte Speisen und für LC-Brote und Brötchen dürfte es quasi unverzichtbar sein..
Im Pizzateig ist es zum Beispiel ganz klasse!

Bild mit freundlicher Genehmigung von L-Carb Shop













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