Dienstag, 17. November 2015

Mehle: Das Chiamehl

Chiasamen benutze ich ja gerne, wenn ich Brötchen backe und die Körner drin haben möchte.
Aber Chiamehl?
Das ist ja was ganz neues, was mir der Low Carb Shop da netterweise zugeschickt hat.


Die Nährstoffwerte:
100 g enthalten
279 kcal
7,2 g Fett
2,7 g KHs
31,9 g Eiweiß

Dazu kommen 45,9 g Ballaststoffe und viele Mineralien.
Damit eignet sich das Chiamehl nicht nur  selbst zum Backen, sondern auch, um andere Mehle mit höherem KH-Anteil zu strecken, um den Gesamtanteil an Kohlenhydraten zu senken, grade wegen seines "unauffälligen" Geschmacks. Chiamehl fügt sich überall ein.
Der erste Backversuch waren Brötchen aus Chia- und Leinsamenmehl. Die waren sehr fein, gingen toll auf und schmeckten fast so ähnlich wie "normale" gute Roggenbrötchen. Und man brauchte kein weiteres Mittel für die Bindung, den Zusammenhalt des Backwerks.
Dadurch, dass Chia soviel Flüssigkeit bindet, wird der Teig sehr schwer und kompakt. Er verfing sich stark in den Rührbesen des normalen Mixers, der hinterher ganz schlecht zu reinigen war, weil der Teig bis in die Verbindung der Quirls zum Mixer gekrochen war.
Beim nächsten Anlauf werde ich nicht die normalen Rührbesen, sondern die Knethaken nehmen. Oder gleich die Küchenmaschine anwerfen.
Aber genau wegen dieser Festigkeit ist der Teig gut formbar. Es ist kein Problem, ihn mit  angefeuchteten Fingern in Form zu bringen.
Und man müsste eigentlich doch auch einen richtig tollen knet- und formbaren Teig hinbekommen, den man möglicherweise sogar ausrollen kann? Da würden sich ja noch ganz andere ungeahnte Möglichkeiten bieten...
Ich muss auf meine To-Do-Liste setzen, Chiamehl mittels Vorteig mit Weizenmehl zu einemn Hefeteig zu verarbeiten.



Bild mit freundlicher Genehmigung von L-carb-Shop


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