Dienstag, 15. Dezember 2015

Ein Jahr Low Carb...

Es hat sich viel verändert. Klar, optisch und da besonders im Gesicht ist ganz deutlich sichtbar, dass ich schon gut abgenommen habe.
Aber der reine Gewichtsverlust ist ja nicht alles.
Vor einiger Zeit habe ich ja schon festgestellt, dass ich die Autotür nicht mehr ganz aufmachen muss, um auszusteigen. Jetzt hatbe ich letzte Woche entdeckt, dass ich den Fahrersitz weiter nach vorn stellen kann und immer noch mehr als genug Platz habe. Logisch eigentlich, bei über 20 cm Umfang weniger. Mein Fernsehsessel ist irgendwie auch breiter geworden
Allgemein bin ich einfach fitter und aktiver.
Vor einem Jahr habe ich noch dreimal überlegt, ob ich jetzt den Müll rausbringe oder erst am nächsten Tag, wenn ich sowieso aus dem Haus muss. Und ich habs dann am nächsten Tag gemacht, nur um keinen Schritt und keine Treppenstufe zuviel zu gehen. Darüber denke ich heute gar nicht mehr nach, ich geh einfach runter, fertig. Letztens ist mir etwas runtergefallen und ich konnte es im Sitzen problemlos aufheben, weil mir weniger Bauch im Weg war.
Wenn ich aufstehe, ächzen die Knie nicht mehr so wie früher. 
Beim Putzen brauche ich weniger Pausen, ich bekomme besser Luft und benötige viel weniger Medikamente für mein Asthma, die Blutdrucktabletten-Dosis konnte ich verringern.
Und was ganz wichtig ist: ich habe mehr Selbstbewusstsein und lasse mir weniger gefallen. Ich bin lebhafter. Und natürlich sehe ich einfach besser aus ;)
Ja, die gut drei Kleidergrößen weniger haben zu einer Generalüberarbeitung meines Kleiderschranks geführt. Der ist jetzt halbleer und ich habe eine ganz neue Freude an Klamotten entdeckt. Sogar an farbigen Klamotten, nicht nur dezentem Schwarz-grau-blau (obwohl ich grau immer noch mag und dunkelblau sowieso, weil es mir gut steht. Aber kräftiges Rot oder Türkis haben früher nicht zu meinen Farben gehört).
Mittlerweile habe ich einen Standspiegel und sehe sogar ab und zu hinein, ohne tot umfallen zu wollen 
Und ich glaube, dass ich alles in allem viel viel gesünder lebe. Fast food fällt ja sowieso weg (außer mal alle paar Monate ein Gyros mit Zaziki, ja mei). Obst esse ich wenig und wenn, dann meistens Beeren, aber täglich Gemüse und Salat. Seit ich Brötchen meistens selbst backe, wird halt lieber morgens ein Brötchen auf den Toaster geworfen als dass ich Joghurt mit frischem Obst esse.
Normalerweise nehme ich am Tag so ca. 45 - 65 g Kohlenhydrate zu mir. Also kein hardcore, aber schon sportlich. Mir geht es großartig dabei, ich werde satt und das auf leckere Art. Mein Repertoire an Rezepten hat sich enorm vergrößert, ich habe die alten Kochbücher weggeworfen (außer dem tollen von Sarah Wiener, von dem ich mich nicht trennen konnte, aber man kann ja viele Gerichte auch modifizieren) und besitze nun mehrere Low Carb Kochbücher, bin aber inzwischen so fit, dass ich ganz gut selbst Rezepte entwickeln kann.
Mir fehlt nichts, ich empfinde keinen Mangel. Und nehme dabei ab, wenn auch inzwischen natürlich langsamer als am Anfang.
Und wisst ihr was? Ich freue mich am Jetzt und ich freue mich auf die Reise in die Zukunft.

Kommentare:

  1. Das ist doch mal eine riesige Erfolgsgeschichte, tut gut, das zu lesen - Gratulation! :)

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    1. Danke dir ;)))
      Es geht ja noch weiter, für das kommende Jahr sind nochmal 20 Kilo in Planung. Aber das bisher geschaffte ist schonmal toll und ein großer Ansporn.

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  2. Wow - viel Erfolg für die nächste Etappe! :)
    Schöne Weihnachten!

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  3. Super, dass du durchgehalten hast. Ich will im neuen Jahr auch wieder mal anfangen....
    LG

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