Mittwoch, 30. März 2016

Kleine Kräuter- und Gewürzkunde: T bis Z

Hier kommt der letzte Teil der kleinen Kräuter- und Gewürzkunde.


Thai-Basilikum:
Thai-Basilikum sind im Grunde drei Arten von Basilikum. Es sieht dem normalen Basilikum ähnlich, hat aber rötliche Stengel und die Blätter sind fester. Der Geschmack ist auch ähnlich, aber mit einer leicht erfrischenden Note.  Eine andere Sorte Thai-Basilikum schmeckt leicht minzig.

Thymian:
Ich mag schon den Duft sehr.  Herb-würzig, kräftig und unverwechselbar. Südländisch, nach Urlaub schmeckend.
Thymian gehört zu den Kräutern, die man sehr gut trocknen kann. Sie verlieren kein Aroma.
Er passt sehr gut zu Fleisch jeder Art, zu Milchprodukten wie Kräuterquark, aber auch zu süßen Speisen wie Kompotten und zu Schokolade.

Vanille:
Früher, zu Carb-Zeiten, habe ich meinen Vanillezucker selbst gemacht, indem ich eine ausgekratzte Vanilleschote zusammen mit Zucker in ein Glas gab und dann einfach abwartete, bis der Zucker das Vanillearoma angenommen hat.
Heute habe ich eine Vanillemühle, in der die Schoten fein gemahlen werden.
Vanille wird überwiegend in süßen Speisen eingesetzt, aber man kann auch Fleisch oder Lachs mit Vanille würzen. Ich habs aber noch nicht ausprobiert.
Den Duft von Vanille mögen die allermeisten Menschen. Mich erinnert er an meine Uroma, die für mich Vanillepudding gekocht hat.

Wacholder:
Er ist mal eins der einheimischen Gewürze, kein südländisches oder asiatisches. Man kann ihn frisch oder getrocknet verwenden, wobei er frisch milder ist. Die Beeren können im Ganzen, angedrückt oder pulverisiert verwendet werden. Der Geschmack ist leicht bittersüß, harzig und kräftig. Wacholder findet Verwendung in Sauerkraut, Marinaden, Sauerbraten und Beizen für Wild.


Waldmeister:
Aus der Maibowle und dem Wackelpudding nicht wegzudenken.  Waldmeister schmeckt sehr intensiv, man sollte ihn nicht nur deswegen sparsam verwenden. Da er Comarin enthält, sind höhere Dosierungen medizinisch nicht ganz unbedenklich. Frischen Waldmeister sollte man kurz einfrieren oder welken lassen, damit er sein Aroma entfaltet.

Wasabi:
Ein japanisches Gewürz, das ziemlich scharf ist. Er ist als Paste oder als Pulver erhältlich.  Die Schärfe ist auf die enthaltenen Senföle zurückzuführen
Wasabi gilt als entzündungshemmend und antibakteriell.
Er wird gerne zu Fisch und Sushi gegessen.


Zimt:
Er besteht aus der getrockneten Rinde des Zimtbaums.  Man unterscheidet zwischen Ceylon- und Cassiazimt. Hierzulande wird Zimt besonders gerne als weihnachtliches Gewürz benutzt, etwa in Plätzchen, Glühwein und Cremes oder Eis.aber auch Currymischungen können zimt enthalten.
Vor allem der Cassia-Zimt enthält auch Cumarin, das in höheren Dosen schädlich ist.

Zitronengras:
Ein wichtiges Gewürz in der asiatischen Küche. Der Geschmack ist, wie der Name schon sagt, leicht zitronig und dazu frisch und würzig. Es harmoniert gut mit Kokosmilch, Chili oder Geflügel. Man kann Zitronengrad mitgaren und vor dem Servieren entfernen, dazu sollte man die Stengel vor dem Kochen plattklopfen, dann würd der Geschmack intensiver. Ich habe die Stengel auch mal als Spieß für Geflügelstücke genommen, das war auch lecker.
Frisches Zitronengras kann man einige Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.

Zitronenmelisse:
Sie hat einen intensiven Duft und Geschmack nach Zitronen. Ich habe mal ein Töpfchen davon auf dem Balkon gehabt und damit oft frischen Tee gebrüht und abkühlen lassen - sehr erfrischend im Sommer.
Einige Blätter fein gehackt geben Salaten eine erfrischende Note. Gut passt die Zitronenmelisse auch zu Kräuterquark, Geflügel, Fisch und Fruchtsalaten.

Zitronenthymian:
Geschmacklich ähnelt der Zitronenthymian dem normalen Thymian, aber eben mit einer zitronig-erfrischenden Note.
Er passt gut zu allen mediterranen Gerichten als Ersatz für den normalen Thymian. 


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