Dienstag, 20. September 2016

Ostseeurlaub - An der Küste entlang

Gestern war ein toller Tag mit viel Sonne. Das musste ich ausnutzen und ich fuhr einfach drauflos Richtung Norden.

Gelandet bin ich erst in Kühlungsborn. Eine schön restaurierte Stadt mit wenig Parkflächen und einer tollen Bäderarchitektur. Man sieht geradezu den Anfang des letzten Jahrhunderts mit all den individuellen großen Herrschaftshäusern.
Leider konnte ich im Vorbeifahren keine Bilder schießen und als ich endlich einen Parkplatz hatte, wollte ich zum Strand. Das war ein Satz mit X. Der Strandzugang war bewacht und ich wollte keine doppelte Kurtaxe bezahlen, also hieß es leider: nur gucken, nicht anfassen.
2 kleine magere Bilder gab es also nur.




Leicht schmollend fuhr ich also weiter nach Heiligendamm. Die weiße Stadt an der Ostsee, bekannter wahrscheinlich durch irgendeinen G8-Gipfel.
Heiligendamm verfällt viel deutlicher und offensichtlicher als Kühlungsborn. Dabei hat es aber einen für mich faszinierenden morbiden Charme und erinnert mich an eine alternde Diva, die ihre Falten gar nicht mehr zu übertünchen versucht.  Dieses  Morbide hat mir gut gefallen.
Und der Strand ist wunderschön!
Brombeeren gibt es dort auch noch.










Zurück in Rerik gab es wieder Fisch.
Im Restaurant "Blüsefeuer" hatte ich einen ganz wunderbaren gebratenen Zander mit frisch angebratenem Gemüse - wieder war es kein Problem, mehr Gemüse anstatt Kartoffeln zu bekommen (wobei der sehr nette und bemühte Kellner mir ganz verzweifelt versicherte, statt Rosmarinkartoffeln könne ich auch Bratkartoffeln, Kroketten, Pommes, Reis oder Rösti haben... ;)). Der Fisch war toll, ganz saftig und knusprig, das Gemüse hatte noch richtig viel Biss und war gut angebraten. Dort habe ich garantiert nicht zum letzten Mal gegessen, ich war echt begeistert!
Zusammen mit den vielen vielen Eindrücken und den über 12.000 zurückgelegten Schritten war es ein erfolgreicher und zufriedenstellender Tag.

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