Donnerstag, 26. Januar 2017

Trockenbürsten

Trockenbürsten? Wat is dat denn? ... dachte ich bis vor einigen Wochen noch.
Dann fiel eines weniger schönen Morgens mein Blick auf die Haut an Armen, Bauch und Beinen, welche durch die Abnahme ja doch ganz schön gelitten hat.

Da muss sich etwas tun, fand ich.
So eine nette Wohlfühlmassage verschreibt ja heute kein Arzt mehr, alles muss man selbst machen ;-) Ich habe dann gegoogelt und stieß auf das Trockenbürsten.

Und was ist das jetzt?
Wir wissen ja, dass die Haut unser größtes Organ ist. Leider vernachlässigen wir sie schnell, solange sie nicht aufmuckt.
Das rächt sich irgendwann, ganz besonders beim Abnehmen, wenn man plötzlich merkt, dass man viel zuviel Haut hat, die eigentlich gar nicht mehr nötig wäre, aber nicht verschwinden will.
Sport ist natürlich sehr wichtig, um die Haut ein bisschen schrumpfen zu lassen, aber man kann noch mehr tun.
Trockenbürsten ist eins davon.
Durch das Bürsten regt man die Durchblutung und den Stoffwechsel an.
Abgestorbene Hautschuppen werden entfernt, das Immunsystem wird angeregt, der Blutdruck wird reguliert und ganz allgemein ist das Bürsten belebend und gut für die Seele.
Das sind die Effekte, die der gute alte Kneipp festgestellt hat. Er beschreibt auch, wie man es macht: rechts außen anfangen unten am Fuß, bis zum Oberschenkel und Gesäß büsten, dann rechts innen dasselbe. Am linken Bein wird dasselbe gemacht, dann kommt der rechte Arm dran, der linke Arm und dann Bauch und Brust.

Andere Seiten betonen, dass das Trockenbürsten auch einen positiven Einfluss auf das Lymphsystem haben soll und vielleicht auch bei Cellulite helfen kann. Fit for fun zum Beispiel.

Was ich zumindest eindeutig bestätigen kann: Das Trockenbürsten tut gut, weil Streicheleinheiten immer gut tun. Es macht mich morgens wach und frisch.
Alles andere wird die Zeit zeigen.

Bild Pixabay

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen