Freitag, 12. Januar 2018

Mein erster Bodyscan - die BIA (Bioelektrische Impedanz Analyse)

Letzte Woche hatte ich ja den Termin für die erste BIA. Bodyscan klingt natürlich knackiger, aber es geht um die bioelektrische Impedanzanalyse.
Dabei wird ganz schwacher Strom durch den Körper geleitet, man bekommt dazu jeweils zwei Elektroden an die rechte Hand und den rechten Fuß. Den Strom spürt man nicht und das Ganze dauert nur zwei Minuten.
Dabei macht die Technik sich zunutze, dass Fett und Muskeln der Elektrizität unterschiedlichen Widerstand entgegensetzen und man kann auch den Körperwasseranteil ermitteln. Also lässt sich sehr sicher die Zusammensetzung des Körpers ermitteln.

Optimale Werte für mein Alter und Geschlecht wären:
Körperfett 20 - 30 %
Körperwasser 50 - 60 %
Muskelmasse über 44 %

Ich habe
Körperfett 31,4 %
Wasser 50,1 %
Muskeln 40 %

(Warum das alles mehr als 100 % sind? Wasser gehört zur fettfreien Masse und weder zur Muskulatur noch zum Fett, schätze ich. Knochen und anderes sind ja auch noch da)

Jedenfalls meinte der Trainer, das seien gute Werte, vor allem dafür, dass ich seir drei Jahren abnehme und dabei sicher auch Muskelmasse verloren hätte. Aber offenbar würde ich mich vernünftig, d.h. eiweißreich ernähren und man merke an den Werten deutlich, dass ich Sport mache.
Ich finde ja auch, dass grade mal knapp über 31 % Körperfett ziemlich gut sind, wenn man bedenkt, dass ich immer noch Adipositas Grad I habe.
Er erklärte mir aber auch, dass man nicht gleichzeitig Muskeln auf- und Fett abbauen kann.
Also ist der weitere Weg klar: abnehmen und Fettmasse reduzieren und dabei versuchen, möglichst viel Muskelmasse zu erhalten.
Ich fand das mit den nicht wachsenden Muskeln komisch, da ich ja merke, wie ich kräftiger werde und mir Übungen leichter fallen bzw ich mehr Gewicht bewegen kann. Das erklärte er mir so, dass ich vielleicht nicht grade täglich im Defizit esse und sich dann die Muskeln die Energie holen können, um zu wachsen.
Hm. Warten wir mal ab.

Jedenfalls werde ich den Bodyscan alle zwei Monate wiederholen und dabei kann man dann ja Fort- oder auch Rückschritte ermitteln.

Zu den anderen Werten BCM und ECM komme ich demnächst, da muss ich noch ein bisschen recherchieren, warum die schlechter waren als die anderen Werte.
Aber alles in allem klingt das schon gut und der Trainer meinte auch, ich hätte alles richtig gemacht 😎

Bild Pixabay

Kommentare:

  1. Ist auch etwas vereinfacht. Es ist nicht unmöglich, in der Abnehmphase Muskeln aufzubauen - es ist nur sehr schwer! :)

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    1. Ich überlege ja schon, wie ich das so zufällig geschafft haben könnte ;)
      Wenn hoffentlich beim nächsten Bodyscan der absolute Muskelanteil gewachsen sein sollte, werde ich ein HAH! herausgrunzen und den Trainer triumphierend angucken :D
      Ewig schade, dass ich die Messung nicht habe machen lassen, als ich mit dem Training anfing. Dafür könnte ich mich in den Bauch beißen :D

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    2. Guck mal, Aadam hat auch hier hübsche Einsichten: http://physiqonomics.com/muscle-strength-loss-diet/
      :)

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    3. Und das da, das ist auch echt informativ:
      https://muscleevo.net/how-to-lose-fat-without-losing-muscle/

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    4. "Lift more than you run, you get bigger and stronger. Run more than you lift, you get better at running, but also lose size and strength."
      Ah, also mehr Kraft- als Ausdauertraining.
      "If the stimulus is strong, like say, lifting a bit more weight than you had done in the last session, your muscles get the signal to grow and get stronger."
      Und mehr Gewicht auflegen, also mehr Stimulus.
      "So: keep lifting the same amount you were before dieting and Balance this by reducing the amount of work you’re doing."
      Weniger, dafür härter.

      I will do my very best. Cheerio, Miss Graphisme!
      Danke dir ;)

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